
Hennecke Fuhrparkberatung
Fuhrparksoftware – Funktionen, Anbieter, Auswahl
„Welche Fuhrparksoftware passt zu Ihrer Flotte – und wie wählen Sie sie aus?“
Modernes Fuhrparkmanagement benötigt Fuhrparksoftware. Von der Fahrzeugbestellung über die Kostensteuerung bis zu Schadenabwicklung und Telematik sind digitale Systeme das Rückgrat eines effizienten Fuhrparks.
Der Markt ist jedoch unübersichtlich – er reicht von den kostenlosen Reporting-Tools der Fuhrpark-Dienstleister über einfache SaaS-Lösungen bis zu komplexen Systemen, die tief in die ERP-Systeme des Unternehmens integriert sind. Die Angebote sind daher schwer vergleichbar – und ein falsch gewähltes System ist teuer und aufwendig zu ersetzen. Die Auswahl der richtigen Software gehört deshalb zu den folgenreichsten Entscheidungen im Fuhrparkmanagement.
Lesen Sie den vollständigen Überblick – oder springen Sie direkt zu unseren Beratungsleistungen zum Fuhrparkmanagement.
Was ist Fuhrparkmanagement-Software (FMS)?
Fuhrparkmanagement-Software (oder kurz: "Fuhrparksoftware") ist eine digitale Lösung zur zentralen Verwaltung von Fuhrparks: von der Fahrzeugbeschaffung über Wartung und Schadensmanagement bis hin zu Rechnungsbearbeitung, Führerscheinkontrolle und Telematik. Sie führt Daten an einem Ort zusammen, ersetzt isolierte Lösungen und strukturiert und automatisiert Prozesse. Der Begriff ist jedoch nicht geschützt – von einfachen Tabellenkalkulationen bis hin zu vollständig integrierten Plattformen wird alles als „Fuhrparksoftware“ bezeichnet.
Wenn wir im Folgenden von FMS sprechen, meinen wir Software von einem externen Anbieter . Dies unterscheidet sich grundlegend von der Software, die Flottenmanagement-Dienstleister – wie beispielsweise Leasinggesellschaften – ihren Kunden üblicherweise kostenlos zu Berichtszwecken zur Verfügung stellen. Und es unterscheidet sich ebenso von dem nach wie vor größten Konkurrenten jeder Flottenmanagement-Software: Excel.
Aber auch damit bleibt der Begriff sehr weit gefasst. Je nach Art und Größe des Fuhrparks sowie den damit verbundenen Fuhrparkmanagementaktivitäten können ganz unterschiedliche Softwarelösungen relevant sein. Um letztendlich eine Auswahl zu treffen, empfehlen wir eine klare Klassifizierung von Fuhrparksoftware – primär nach ihren Funktionen und weiteren Merkmalen.
Welche Funktionen bietet Fuhrparksoftware?
Kernstück jeder Fuhrparksoftware ist eine Datenbank mit Fahrzeugen und Fahrern. Darüber hinaus decken die Lösungen verschiedene Bereiche des Fuhrparkmanagements unterschiedlich detailliert ab. Die folgende Liste bietet einen (nicht vollständigen) Überblick über die Funktionen von Fuhrparksoftware:
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Fahrzeug- und Fahrerdatenbank: Stammdaten, Prozessdaten und zugehörige Dokumente wie Verträge, Bilder oder E-Mails.
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Standard-Managementaktivitäten: Verwaltung von Service und Wartung, Prüfung von Kostenvoranschlägen, Schadensmanagement, Reifenmanagement, Tankkartenmanagement, Versicherungsabwicklung, Vertragsmanagement, Fahrzeugrückgaben usw.
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Fahrzeugbeschaffung: Konfiguration der Fahrzeuge, gegebenenfalls Prüfung der Einhaltung einer Car Policy, Einholen und Vergleichen von Angeboten, Freigabe durch Entscheider, Auslösung der Bestellung, Koordination der Auslieferung und Nachrüstung der Fahrzeuge
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Rechnungsmanagement: Unterstützung beim Erfassen von Lieferantenrechnungen, Prüfen und Freigeben oder Ablehnen, Abwicklung der Zahlungen, Übermittlung der Daten an ERP-Systeme für Finanzen und Controlling
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Kostenmanagement: Konsolidierung aller Kosten als Total Cost of Ownership – Kosten aus Rechnungen, aber auch Abschreibung, Steuern usw. Dargestellt für einzelne Fahrzeuge, für die gesamte Flotte oder für bestimmte Segmente.
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Reports: Überblick über relevante Daten, Konfiguration individueller Reports, Abgleich mit Planungssystemen
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Fahrerkommunikation über eine mobile App, z. B. zum Melden von Schäden, zum Empfangen von Aufgaben aus dem Fuhrparkmanagement oder zum Vereinbaren von Serviceterminen
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Halterpflichten: Führerscheinkontrolle, Fahrerunterweisung, Fahrertraining, Fahrzeugprüfung, Prüfung der Ladekabel bei E-Fahrzeugen
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Poolfahrzeugmanagement: Regeln für Buchungen definieren; Buchung, Übergabe und Rückgabe von Fahrzeugen; Schlüsselübergabe
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Spezielle tägliche Organisation: Disposition von Fahrern und Fahrzeugen, Tourenplanung für mehrere Aufträge.
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GPS-basierte Dienste : Routenplanung, Geofencing
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Equipment: Verwaltung von Aufbauten, Werkzeugen, Anhängern oder Maschinen rund um die Fahrzeuge.
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Schadenserkennung : Automatische Erkennung neuer Schäden an Fahrzeugen
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Werkstattmanagement: Verwaltung von Reparaturaufträgen, Kostenkalkulation, Teilemanagement für eine interne Werkstatt
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Leasing/Vermietung: Raten kalkulieren, Verträge ausstellen, Zahlungen verwalten, wenn Sie Fahrzeuge an Kunden verleasen/vermieten.
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Corporate Mobility: Weitere Mobilitätsalternativen (Bahn, ÖPNV, Auto-Abo etc.) anbieten und in ein ganzheitliches Mobilitätsbudget integrieren.
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Internationale Besonderheiten: Mehrsprachigkeit, verschiedene Einheiten (z. B. Kilometer vs. Meilen), länderspezifische Regeln (z. B. Besteuerung, Bußgeldbearbeitung)…
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Schnittstellen: Integrationen mit diversen anderen IT-Systemen – intern (z. B. Finanzen, Payroll, HR-Schulungen), Lieferanten (z. B. Leasing, Versicherung, Tank) und weiteren spezifischen externen Systemen (z. B. Fahrzeugwägung, betriebliches Zutrittsmanagement, elektrisches Energiemanagement)
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Spezifische IT-Funktionen : z. B. Single Sign-On, Anforderungen an die Datensicherheit usw.

„Der Funktionsumfang von Fuhrparksoftware ist sehr unterschiedlich.“
Unterschiedliche Systeme decken in der Regel nur einen Teil des maximalen Potenzials von Fuhrparkmanagementaktivitäten ab.
Was kostet Fuhrparksoftware?
Die Kosten für Fuhrparksoftware setzen sich typischerweise aus verschiedenen Kostenkomponenten zusammen:
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Preis pro Fahrzeug pro Monat/Jahr
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Preis pro Fahrer pro Monat/Jahr
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Fixkosten für die gesamte Flotte pro Monat/Jahr
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Einmaliger Festpreis zuzüglich jährlicher Wartungsgebühr
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Kosten für Drittanbietersysteme, z. B. Telematik oder Führerscheinkontrolle
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Implementierungskosten für Customizing und Schulung sowie die Entwicklung von Funktionen außerhalb des Standardumfangs
Preis pro Fahrzeug pro Monat: typisch bei SaaS, aber auch bei On-Premise-Lösungen. Die Preise reichen von kostenlos oder unter 1 EUR bis zu 10 EUR oder mehr. Sehr niedrige Preise gelten meist nur für Basisfunktionen und werden von Anbietern oft genutzt, um Kunden an sich zu binden. Der Maximalpreis hängt vom Funktionsumfang ab. Wenn sich die Flottengröße nicht dramatisch ändert, werden die Kosten pro Fahrzeug jährlich berechnet, um die Abrechnung zu vereinfachen.
Preis pro Fahrer: kommt üblicherweise zusätzlich zum Preis pro Fahrzeug hinzu, für Funktionen wie Poolfahrzeugmanagement oder Führerscheinkontrolle. Bei monatlicher Abrechnung liegt dieser zwischen wenigen Cent und 3 EUR. Unterschätzen Sie diese Kosten nicht, wenn Sie deutlich mehr Fahrer als Fahrzeuge haben.
Festpreis für die gesamte Flotte pro Monat oder Jahr: üblicherweise eine Alternative zu den oben genannten Ansätzen. In einigen Fällen ist es ein Grundpreis kombiniert mit Kosten pro Nutzer der Fuhrparksoftware.
Einmaliger Festpreis: üblicherweise für individuell programmierte Software, von einigen tausend EUR bis zu mehreren Millionen EUR. Meist mit einer jährlichen Wartungsgebühr von ca. 15–20 % des ursprünglichen Festpreises.
Kosten für Drittsysteme: Kosten für zusätzliche Software, falls ein Fuhrparkmanagementsystem nicht 100 % des benötigten Funktionsumfangs abdeckt (z. B. Telematikdaten, Führerscheinkontrolle oder Fahrertraining). Die Kosten hängen von der Art der benötigten Lösung ab. Zu beachten: In einigen Fällen haben die Anbieter der Standard-FMS Vereinbarungen mit bestimmten Anbietern, die zu vergünstigten Preisen führen.
Implementierungskosten werden für Customizing, Datentests und Anwenderschulung berechnet, gegebenenfalls zuzüglich der Entwicklung von Funktionen außerhalb des Standardumfangs und des Aufbaus von Integrationen zu anderen IT-Systemen. Die Kosten reichen von null bis zu mehreren hunderttausend Euro. Während Customizing und Schulung meist zum Festpreis angeboten werden, werden Entwicklungskosten üblicherweise über einen festen Stundensatz definiert und nach tatsächlichem Aufwand berechnet.
Die Gesamtkosten einer Fuhrparksoftware hängen daher von verschiedenen Faktoren ab. Grundsätzlich werden sie aber vor allem von der Flottengröße und der Komplexität der Flotte bestimmt:

"Ab einem bestimmten Punkt übersteigen die Kosten für Customizing und Implementierung die Kosten pro Fahrzeug pro Monat.
Ein Festpreis wird mit zunehmender Flottengröße und Komplexität attraktiver."
Zusammenfassung: Kleine Fuhrparks ohne Komplexität sind mit einer Standard-SaaS-Lösung zu einem Preis von 1 oder 2 EUR bis maximal 10 EUR bestens bedient. Sobald die Flottengröße oder die Komplexität des Fuhrparkmanagements steigt, steigen die Kosten für Implementierung und Customizing. Ab einem bestimmten Punkt ist für einen großen und hochkomplexen Fuhrpark eine individuell programmierte Software zum Festpreis günstiger.
Anbieter von Fuhrparksoftware
Anbieterüberblick
Der Markt für Fuhrparksoftware umfasst weit über 100 Anbieter (alleine mit Schwerpunkt Deutschland), von sehr einfachen Tools bis hin zu hochkomplexen und umfassenden Systemen oder sehr spezialisierten Nischenlösungen.
Die nachfolgende Übersicht listet die Anbieter neutral und alphabetisch ohne Bewertung oder Rangfolge auf und ist nicht vollständig; sie dient lediglich der Orientierung über die Breite des Marktes.
Addsecure
AEB
Aladin Fuhrpark
Alpega TMS
AMS
Anaplan
Ansys
Autofacets
Avrios
Azowo
Bettermile
Biblus
Board International
BRIXX
Cantamen
Carano
CarLo Soloplan
Carmada
Carpool NET
Caru
Chevin
C-Informationssysteme
CocoSoft
Comfleet
COS Online
C-Rent Fleet
Crossware
Ctrack
CX9
Disponline
Doll + Leiber
Ecologic
Ecovium
Enyore
fireTMS
Fleet Complete
Fleet Control Monitor
Fleet3 OfficePro
Fleetcontrol
Fleetfuhrpark
Fleethouse
Fleethub
Fleetio
Fleetize
FleetOne
FleetOS
Fleetster
Flottenmanager
FMS / Austrosoft
FucoPAC II
GAC
Ganacos
GEHR
Getmancar
Impargo
Innuce
InstaPAC II Fleet+
IPMC
IT.S FAIR
Jedox
Kemas
KISTLER
K-Soft
LIS/WindSped
Leasingcockpit
Mein Fuhrpark
Mobexo
Mobility ONE
MOQO
Motum
MSA
MuP
Neuro red
on Dispatch
OneStop Pro
Onestream
Oracle Fleet
ORTEC
Phoron
Praxedo
Protransport
Ratiosfotware
Remoso
Ronya
Senoty
SimPlan
S-TEC
S&N Invent
Speedfleet
Stella Architect
TCS
Timocom
TIslog
Trampas
Transdata
Ultiom Fleet
Valentin Software
Vanongo
Verizon Connect
Vimcar
Webfleet
Weisang
WinFuhr Disposition
WinSped
WSPone
Xpertour
YellowTracker 200
ZMI Organisation
Anbieterklassifizierung
Hilfreich zum Verständnis der Anbietersituation ist angesichts der großen Zahl von Anbietern aus unserer Sicht eine Klassifizierung nach dem Hintergrund der Anbieter: Wie lange sind sie schon am Markt, mit welchem Produkt haben sie gestartet, was ist ihre Strategie?
Wir unterscheiden folgende Anbietertypen:
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Giganten: Anbieter, die oft schon über 30 Jahre am Markt sind, mit sehr viel Erfahrung, der umfassendsten Funktionalität und Integrationen zu sehr vielen Drittsystemen. Sehr stark bei allen großen und komplexen Flotten. Nachteil oft: Der Kern der Engine ist relativ alt, der Look and Feel ist oft noch altmodisch und die Implementierung ist sehr langwierig.
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Spezialfeatures: Diese eher jungen Anbieter haben mit Fokus auf ein Feature begonnen – zum Beispiel Telematik, Elektromobilität oder Schadensmanagement. Aufgrund der Kundennachfrage nach weiterem Funktionsumfang haben sie ihre Software dann weiterentwickelt. Bewertung: Sehr stark im ursprünglichen Bereich, aber bei weitergehenden Anforderungen schwächer.
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SaaS-Welle: Anbieter, die das damals neue Konzept von Software-as-a-Service genutzt haben, um von Anfang an per SaaS eine umfassende Fuhrparksoftware zu bauen, ohne anfänglich tiefes Fuhrparkwissen. Vorteile: Moderner Look and Feel. Nachteile: Nicht die Breite wie die Giganten, nicht die Tiefe wie die Spezialisten, wenig flexibel bei speziellen Anforderungen.
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IT-Hintergrund: Anbieter mit einem IT-Haus im Hintergrund, das schon viel länger tätig ist und als neues Produkt das Thema Fuhrparksoftware entwickelt hat. Vorteile: Hohe IT-Kompetenz bei komplexen Aufgaben, relativ schnelle Umsetzung. Nachteil: Fuhrparkmanagement-Know-how muss erst durch Projekte erworben werden. Spezialfall SAP-Systemhäuser: Sehr stark bei Integrationen, aber typisches SAP-Look-and-Feel und hohe Kosten.
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KI-getrieben: Ganz junge Anbieter, die mittels KI-gestützter Programmierung innerhalb kürzester Zeit Fuhrparksoftware entwickelt haben. Hier ist entscheidend: Haben sie sowohl das breite und tiefe Wissen im Fuhrparkmanagement als auch die IT-Erfahrung, um KI-gesteuerte Softwareentwicklung kontrollieren zu können?
Nach welchen Kriterien sollte man eine Fuhrparksoftware auswählen?
Fünf Kriterien
Wir empfehlen, die Fuhrparksoftware nach den folgenden fünf Kriterien auszuwählen:
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Funktionalität: Welche der oben beschriebenen Funktionen benötigen Sie wirklich?
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Technologie: Cloud-basiert oder On-Premise? Standardisiert oder individuell? Datenspeicherung?
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Benutzerfreundlichkeit, Look&Feel: Wie wichtig ist dies für Fuhrparkmanager, andere Nutzer und Fahrer?
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Geschwindigkeit und Flexibilität: Wie wichtig sind die Implementierungszeit und spätere Anpassungen der Software?
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Kosten: Last but not least!
Das wichtigste Kriterium ist definitiv der Funktionsumfang, wie oben charakterisiert. Er bestimmt nicht nur die direkten Kosten der Software, sondern auch die Effizienz Ihres Systems und somit die indirekten Kosten.
Bevor Sie alle weiteren Kriterien anwenden: Wählen Sie eine Software, die exakt Ihren Anforderungen entspricht! Wenn Sie eine Software wählen, die nicht Ihren Erfordernissen entspricht, sind alle anderen Kriterien wertlos. Wenn Sie eine Software wählen, die weit mehr kann, als Sie brauchen, zahlen Sie zu viel. Und in dem Fall, dass Ihr Fuhrpark-Setup so komplex ist, dass keine Software sämtliche funktionalen Anforderungen erfüllen kann, dann sollten wir uns direkt unterhalten.
Über die reinen Features hinaus sehen wir digitale Workflows und Automatisierungen als wichtiges Kriterium: Ist die Software als Expertensystem konstruiert, wo jeder Nutzer sich in Menüs den nächsten Schritt selber suchen muss? Oder bietet sie Workflows, wo eine Aktivität nach Beendigung automatisch eine nächste Aktivität auslöst, so lange bis der gesamte Prozess beendet ist und Sie als Manager sehen, wie lange eine Aktivität schon aussteht? Kann das System Standardentscheidungen automatisieren und den Fuhrparkmanager entlasten, indem es seinen Fokus auf die wichtigen Entscheidungen lenkt?
Einzelne Anbieter haben zwar Workflows, aber nur hartcodiert und zu speziellen Prozessen wie zum Beispiel dem Bestellprozess. Wenn Ihnen Workflows wichtig sind, prüfen Sie, ob sie zu jeglichem Prozess per Customizing aufgesetzt werden können! Bei Automatisierungen sind wir noch am Anfang, aber einzelne Anbieter haben auch schon sinnvolle Ansätze, die mit einfachen Regeln Entlastung bringen können.
Technologie: Soll die Software cloudbasiert laufen, bei Ihnen On-Premise oder ist beides denkbar? Reicht Ihnen ein Software-as-a-Service-Standardprodukt oder benötigen Sie individuelle Anpassungen? Wie wichtig ist es Ihnen, wo Ihre Daten gespeichert werden? Je nachdem, wie Sie diese Fragen beantworten, sind unterschiedliche Anbieter relevant.
Usability, Look & Feel: Wie wichtig ist es, dass Kollegen, welche die Software nutzen, diese einfach und intuitiv bedienen? Wie viele Klicks braucht man für eine Standardaktivität, wie schnell bauen sich Fenster auf? Wie schnell reagiert der technische Support des Anbieters? Achtung hier: Nicht jede Software, die optisch auf den ersten Blick gut aussieht, ist für den täglichen Gebrauch effizient zu bedienen. Wir sehen hier große Unterschiede zwischen einzelnen Anbietern.
Geschwindigkeit und Flexibilität: Wie wichtig ist die Implementierung der neuen Software innerhalb einer bestimmten Zeit? Hat der Anbieter genügend Implementierungskapazität? Wie lange dauern spätere Anpassungen der Software an künftige Prozessänderungen? bezüglich Implementierungszeit haben wir schon Unterschiede zwischen 2 und 6 Monaten gesehen, bei nahezu gleichem Scope.
Kosten, wie oben beschrieben – „last but not least!“ Selbstverständlich sind die Kosten sehr wichtig. Betrachten Sie aber die Kosten insgesamt, nicht nur einen offensichtlichen direkten Preis! Achten Sie außerdem darauf, welche Implikationen der richtige Funktionsumfang und die weiteren Entscheidungen haben!
Feature-Übersichten?
Es gibt einige kostenlose Übersichten in Fachquellen, die Fuhrparksoftware kennzeichnen, indem sie per Checkliste aufzeigen, welcher Anbieter welches Feature anbietet oder nicht, beispielsweise bei Fuhrpark.de oder Flotte.de.
Unserer Meinung nach ist das Problem dabei, dass diese Kriterien viel zu allgemein formuliert sind. Infolgedessen ist bei fast allen Anbietern bei fast allen Kriterien „ja“ angekreuzt, umgekehrt werden die eigentlich relevanten Unterschiede nicht thematisiert – damit sind die Übersichten wertlos.
Nur als ein Beispiel, der Beschaffungsprozess: Grob lässt sich angeben, ob die FMS einen Freigabeworkflow unterstützt oder nicht. Aber: Gibt es einen Konfigurator, der sowohl die Car Policy abbildet als auch regelmäßig Lieferantenkonditionen aktualisiert? Funktioniert dieser auch für Nutzfahrzeuge und Kauf-PKW? Ist der Freigabeworkflow individuell konfigurierbar oder muss man sich an die Software anpassen? Können Angebote von verschiedenen Anbietern automatisch angefordert und strukturiert verglichen werden?
Das FMS-Matching-Tool von Hennecke Fleet Consulting
Wir haben, basierend auf unseren jahrelangen Erfahrungen mit Fuhrparksoftware, die Idee einer Checkliste weiterentwickelt und ein interaktives Tool gebaut, mit dem sich die Eignung einer Fuhrparksoftware individuell für jeden Fuhrpark bestimmen lässt. Letzteres ist wichtig, weil unterschiedliche Fuhrparks unterschiedliche Anforderungen haben und demzufolge jeweils unterschiedliche FMS-Anbieter geeignet sind. Das Tool arbeitet folgendermaßen:
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Über 100 Einzelkriterien wie oben beschrieben: zu den Funktionen, einschließlich Arbeitsabläufen und Automatisierung, zu IT-Grundlagen, Schnittstellenfähigkeit usw.
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Charakterisierung der FMS-Anbieter: Abhängig davon, wie gut die Anbieter die Kriterien erfüllen, werden im Tool Wertungspunkte vergeben und ein Gesamt-Score berechnet. Zahlreiche Anbieter haben wir bereits getestet und aufgenommen, weitere können wir flexibel hinzufügen.
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Match mit individuellen Anforderungen: Je nachdem, welche Rahmendaten Sie für einen Fuhrpark angeben (Größe, Anteil PKW vs. Nutzfahrzeuge, Wichtigkeit bestimmter operativer Prozesse, IT-Anforderungen…), werden die Wertungspunkte gewichtet und somit der individuelle Fit der Anbieter zu jedem einzelnen Fuhrpark gemessen.
Dies ist natürlich immer noch ein sehr standardisiertes Vorgehen. Für die Auswahl einer Fuhrparksoftware in einem sehr komplexen Umfeld ist dies daher nicht ausreichend – obwohl wir auch dort diese Kriterien heranziehen, um eine strukturierte Entscheidung zu treffen. Für kleine und einfache Projekte ist dieser Check aber vielfach ausreichend.
Häufige Fehler bei der Auswahl von Fuhrparksoftware
Fehler bei der Auswahl der FMS führen nicht nur zu überhöhten Kosten für die Software selbst. Viel schwerwiegender: Sie bedeuten ineffiziente Prozesse, unzufriedene Nutzer und damit insgesamt zu hohe indirekte Kosten.
Diese Fehler sehen wir am häufigsten:
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Unklare funktionale Anforderungen: Kunden wissen nicht genau, welche Funktionen sie benötigen. Damit wählen sie einen überdimensionierten Umfang oder vermissen umgekehrt später elementare Funktionen.
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Fehlende Marktkenntnis: Die üblichen Marktübersichten präsentieren Funktionslisten, in denen ohnehin fast jeder Anbieter bei jeder Funktion einen Haken gesetzt hat, weil die Kriterien zu allgemein formuliert sind. Die eigentlichen Unterschiede kommen durch diese Listen nicht heraus. Wer nur nach der Anzahl der Haken auswählt, wählt falsch.
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Optik täuscht: Kunden entscheiden sich teilweise für „ansprechende“ Software und merken erst später, was fehlt. Look and Feel ist wichtig für die Nutzer, aber nicht alles.
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Falscher Kostenfokus: Der Preis der Software pro Fahrzeug pro Monat kann in die Irre führen. Implementierungskosten und Kosten späterer Anpassungen sind teilweise höher als die Basiskosten.
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Keine Flexibilität: Wer seine Prozesse grundlegend ändert, um sie an die Software anzupassen, macht einen Fehler. Wenn spätere Änderungen nur schwierig möglich sind, wird es teuer.
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Implementierung: Selbst wenn die Software bestens ausgewählt ist – bei der Einführung geht es um Menschen und Veränderung. Ohne ein gutes Change-Management, das alle Stakeholder von Anfang an mitnimmt, scheitert die Einführung.
UNSERE LEISTUNGEN

Es gibt nicht die eine „beste Software“ für jeden Fuhrpark! Wir helfen Ihnen, die richtige Fuhrparksoftware für Ihren Fuhrpark zu finden und einzuführen.
Unser strukturiertes Vorgehen in vier Schritten:
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Klärung der Anforderungen: Welche Funktionen benötigen Sie?
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Marktüberblick: Welche Anbieter sind geeignet?
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Auswahl: Anbieter einholen und bewerten, verhandeln.
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Implementierung: Begleitung der Einführung als Ihr Qualitätsmanager.
Je nach Komplexität Ihres Fuhrparks: Für einfache Aufgaben führt Sie unser FMS-Matching-Tool interaktiv durch die Schritte 1–3 Ihres Vorgehens. Für komplexe Projekte machen wir Ihnen ein Angebot für ein individuelles Beratungsprojekt.
Wir haben bereits zahlreiche Projekte zu Fuhrparksoftware durchgeführt – von der kurzen Empfehlung bis hin zu Projekten mit mehreren Beratern über mehrere Jahre. Sehen Sie sich unsere Referenzen an.
Nächster Schritt: Nehmen Sie direkt Kontakt mit uns auf .

